Umbau und Sanierung einer denkmalgeschützten Stadtvilla in Rostock

Bauherr: Privat

Das ehemalige Französische Kulturinstitut ist eine dreigeschossige, freistehende Stadtvilla im Zentrum von Rostock. Errichtet wurde sie in Ziegelbauweise mit aufwendig gestalteten Fassaden, einem dreigeschossigen Erker an der Nordostseite und einem zweigeschossigen Erker an der Nordseite, der oben mit einem Balkon abschließt. Zur Erhalung dieses denkmalgeschützten Gebäudes waren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen notwendig.

 

Die zwischenzeitlich veränderte Zugangssituation zum Gebäude wurde wieder dem ursprünglichen Zustand angepasst. Ein zweigeschossiger Anbau auf der Rückseite des Gebäudes wurde zum großen Teil zurückgebaut. Im Kellergeschoss wurden seine Wände für die Errichtung einer Tiefgarage genutzt, auf deren Decke eine großzügige Terrasse für das Erdgeschoss entstanden ist. Insgesamt wurden fünf Wohnungen in das Gebäude integiert, zwei im Souterrain sowie jeweils eine große, repräsentative Wohnung in jedem der drei darüberliegenden Geschosse. Die Aufteilung der Wohnungen erfolgt unter Beachtung der ursprünglichen Raumstruktur. Alle Fassaden wurden in Ihrer ursprünglichen Fassung bezüglich Ziegelsichtigkeit/Putzflächen wiederhergestellt.

Baujahr: um 1900, mehrfach umgebaut

Umbau und Sanierung: 2010

Wohnfläche: 820 m²

Umbauter Raum: 4.769 m³

Baukonstruktion:

Wände: Ziegel

Decken: Stahlbeton- und Holzbalkendecke

Energetische Betrachtung: KfW Effizienzhaus 130 (EnEV 2009)