Umbau des ehemaligen jüdischen Erholungsheimes zu Wohnungen sowie Neubau von acht Wohnhäusern in Oranienburg/Lehnitz, Magnus-Hirschfeld-Straße

Bauherr: Privat

Die im Jahr 1899 erbaute Villa in der Magnus-Hirschfeld-Straße in Lehnitz  beherbergte bis 1938 das "Jüdische Erholungsheim Lehnitz". In den Folgejahren wurde sie durch das Oranienburger Krankenhaus bzw. als Sonder- und Förderschule für Behinderte genutzt. Seit 2001 stand das Gebäude leer.

 

Das Objekt steht unter Denkmalschutz. Auf vier Etagen mit einer Wohnfläche von ca. 1.300 m² entstehen Eigentumswohnungen. Dazu wird die Jugendstilvilla aufwendig saniert. Neben dem Bestandsgebäude sollen auf dem ca. 15.000 m² großen Grundstück acht Stadtvillen entstehen. Direkt an der Straße sind Dreigeschosser geplant; in zweiter Reihe entstehen Gebäude mit vier Geschossen, wobei das oberste Geschoss jeweils als Staffelgeschoss ausgebildet wird. Die Wohnungen in den neu errichteten Gebäuden werden eine Größe zwischen 57 m² und 153 m² aufweisen und mit Balkonen oder Terrassen ausgestattet sein.

Bauzeit: 2015-2017