Umbau und Sanierung einer denkmalgeschützten Stadtvilla in Rostock
Bauherr: Dr. Klaus-Jürgen Beel, Rostock
Entwurf:
Das ehemalige Französische Kulturinstitut ist eine dreigeschossige, freistehende Stadtvilla in Ziegelbauweise mit einem ausgebautem Satteldach und einem Flachdach in der Stadtmitte von Rostock. Die Gebäudegröße erlaubt die Schaffung von zwei Wohneinheiten im Souterrain sowie von 3 repräsentativen Wohnungen über jeweils ein Geschoss. Der Einbau der Wohnungen erfolgt unter Beachtung der ursprünglichen Grundrisse. Der historische Zugang einschließlich der massiven Eingangstreppe zum Gebäude wird an der ursprünglichen Position wieder errichtet. Die vorhandene neuzeitliche, seitliche Freitreppe, die im Zuge der Umbauarbeiten des französischen Kulturinstituts hier errichtet wurde, wird zurückgebaut. Der rückwärtige Anbau (ehemaliger Kinosaal) wird bis auf die Tiefgarage zurückgebaut, so dass auf der Decke eine Terrasse für die Wohnung im Erdgeschoss entsteht. Alle Fassaden werden in Ihrer ursprünglichen Fassung bzgl. Ziegelsichtigkeit / Putzflächen wiederhergestellt. Es sind umfangreiche Umbau- und Sanierungsmaßnahmen notwendig, um die Gebäudesubstanz erhalten und die Wohnnutzung unterbringen zu können.
Baujahr: um 1900, mehrfach umgebaut
Umbau und Sanierung: 2010
Wohnfläche: 820 m²
Umbauter Raum: 4.769 m³
Baukonstruktion:
Wände: Ziegel
Decken: Stahlbeton- und Holzbalkendecke
Energetische Betrachtung: KfW Effizienzhaus 130
